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1,29 €im Monat pro aktiver SIM-Karte, netto
250 MB bestellenDie drei eSIM-Spezifikationen der GSMA für vernetzte Geräte, wie jede ein Mobilfunkprofil installiert und was das für die Wahl einer IoT-eSIM bedeutet.
Eine eSIM ist ein SIM-Chip, der fest in ein Gerät eingelötet oder in sein Modem integriert ist und auf den Mobilfunkprofile heruntergeladen werden, statt eine Karte zu tauschen. Wie ein Profil auf diesen Chip kommt, regelt die GSMA, der Branchenverband der Mobilfunkindustrie, in drei verschiedenen Spezifikationen. Welcher ein Gerät folgt, entscheidet, wie Sie es verbinden und wie leicht Sie später den Anbieter wechseln können.
Die eUICC ist der Chip: eine eingebettete SIM, die herunterladbare Profile aufnehmen kann. Die eSIM ist das darauf geladene Profil, auch wenn die meisten „eSIM“ für beides sagen. Die folgenden Spezifikationen legen fest, wie ein Profil auf eine eUICC kommt. Die Nummern einer SIM-Karte (ICCID, IMSI, MSISDN) erklärt der Ratgeber SIM-Nummern erklärt.
| Spezifikation | Gedacht für | So wird ein Profil installiert | Wer steuert |
|---|---|---|---|
| SGP.02 | M2M-Geräte | Die Plattform des Netzbetreibers spielt es auf das Gerät | Der Konnektivitätsanbieter |
| SGP.22 | Verbrauchergeräte | Das Gerät lädt es herunter, meist per QR-Code | Die Nutzerin oder der Nutzer, über das Gerät |
| SGP.32 | IoT-Geräte | Download unter Kontrolle eines vom Gerätebesitzer gewählten Remote Managers | Der Gerätebesitzer |
SGP.02 war die erste eSIM-Architektur, entwickelt für M2M-Geräte ohne Bildschirm und ohne Nutzer. Die Plattform des Konnektivitätsanbieters spielt die Profile auf das Gerät und verwaltet die eSIM aus der Ferne. Das passt zu großen Flotten, die bei einem Anbieter bleiben. Ein Anbieterwechsel erfordert aber die Integration der alten und der neuen Plattform, was in der Praxis schwierig ist. Viele ältere M2M-eSIMs, etwa in Fahrzeugen und Zählern, folgen SGP.02.
SGP.22 ist die eSIM in Smartphones, Tablets und Uhren. Das Gerät lädt das Profil selbst herunter, normalerweise, wenn jemand einen QR-Code scannt oder einem Link folgt. Der Anbieterwechsel ist einfach: ein neues Profil herunterladen. Der Haken für IoT: SGP.22 setzt ein Gerät mit Nutzer und Bedienoberfläche voraus, und die hat ein Sensor oder Tracker meist nicht. Viele Router und Gateways mit Verwaltungsoberfläche unterstützen SGP.22 trotzdem und nehmen ein Profil per QR-Code oder Aktivierungscode an.
SGP.32, 2023 von der GSMA veröffentlicht, ist eigens für IoT-Geräte geschrieben. Es übernimmt den gerätegesteuerten Download von SGP.22, sodass ein Anbieterwechsel keine Plattformintegration mehr braucht, ersetzt den Nutzer aber durch einen Remote Manager (den eSIM IoT Remote Manager, kurz eIM), den der Gerätebesitzer wählt. Profile lassen sich in einer ganzen Flotte herunterladen und wechseln, ohne dass jemand die Geräte anfasst, und das Konzept passt zu einfachen Geräten in stromsparenden Netzen wie LTE-M und NB-IoT. Geräte und Module mit SGP.32-Unterstützung kommen seitdem auf den Markt.
Fragen Sie den Geräte- oder Modullieferanten, welcher Spezifikation das Gerät folgt, bevor Sie eine eSIM wählen:
Hat ein Gerät einen SIM-Steckplatz, umgeht eine physische SIM-Karte die Frage ganz.
ThingSIM liefert eSIM-Profile als QR-Code, der im Portal erscheint, sobald Ihre Bestellung bestätigt ist, und auch über die API abgerufen werden kann. Sie kosten dieselben 2,49 € wie eine physische SIM-Karte. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob Ihr Gerät ein Profil per QR-Code oder Aktivierungscode installieren kann; geht das nicht oder sind Sie unsicher, ist eine physische Trio-SIM die sichere Wahl. Siehe IoT-eSIM oder physische SIM-Karte.
SGP.22 ist der eSIM-Standard für Verbrauchergeräte: Das Gerät lädt ein Profil herunter, meist über einen QR-Code, den jemand scannt. SGP.32 ist der eSIM-Standard für IoT: Ein vom Gerätebesitzer gewählter Remote Manager steuert die Profil-Downloads, sodass Geräte ohne Bedienoberfläche ohne Nutzer verbunden und umgestellt werden können.
Die eUICC ist der eingebettete Chip, der herunterladbare SIM-Profile aufnehmen kann; eine eSIM ist ein Profil darauf. Im Alltag werden die Begriffe gleichbedeutend verwendet.
Die ursprüngliche M2M-eSIM-Spezifikation, bei der die Plattform des Konnektivitätsanbieters die Profile auf das Gerät spielt. Ein Anbieterwechsel erfordert eine Integration zwischen den Plattformen.
Das hängt vom Gerät ab. Ältere M2M-eSIMs folgen oft SGP.02, viele Router und Gateways SGP.22, und neuere IoT-Module übernehmen SGP.32. Fragen Sie den Gerätelieferanten.
Nur in einem Gerät, das ein Profil per QR-Code oder Aktivierungscode installieren kann. Fragen Sie vorher den Gerätelieferanten oder nutzen Sie eine physische SIM-Karte.
Nutzt o2 und Vodafone und wählt jeweils das stärkste Netz am Standort des Geräts. Ist keines der beiden verfügbar, dient Telekom als Ausweichnetz.
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