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50 MB bestellenWas die Nummern ICCID, IMSI und MSISDN auf einer SIM-Karte bedeuten, welche Sie wann brauchen, dazu eUICC, eSIM, iSIM und Multi-IMSI verständlich erklärt.
Eine SIM-Karte trägt mehrere Nummern, und IoT-Portale, Geräteeinstellungen und Support-Teams fragen jeweils nach einer anderen. Hier steht, was jede bedeutet und wann Sie sie brauchen.
| Nummer | Was sie kennzeichnet | Wo Sie sie finden | Wann Sie sie brauchen |
|---|---|---|---|
| ICCID | Die SIM-Karte selbst | Auf die Karte gedruckt; im Portal; auf der Statusseite des Geräts | Eine SIM-Karte aktivieren, pausieren oder kündigen; SIM-Karte und Gerät zuordnen |
| IMSI | Den Teilnehmeranschluss im Mobilfunknetz | Gerätediagnose; Netzprotokolle | Fehlersuche bei der Netzanmeldung mit einem Techniker |
| MSISDN | Die Rufnummer der SIM-Karte | Im Portal | SMS-Befehle an ein Gerät senden |
Die ICCID (Integrated Circuit Card Identifier) ist die Seriennummer der SIM-Karte: meist 19 oder 20 Stellen, beginnend mit 89, auf die Karte gedruckt und vom Gerät auslesbar. Sie kennzeichnet die physische SIM-Karte oder das eSIM-Profil, egal welches Netz gerade genutzt wird. In einer IoT-Flotte ist sie die Nummer, mit der Sie arbeiten: Über sie finden Sie eine SIM-Karte im Portal, ordnen sie dem Gerät zu, in dem sie steckt, und aktivieren oder pausieren sie. Die meisten Router und Tracker zeigen sie auf ihrer Status- oder SIM-Seite an.
Die IMSI (International Mobile Subscriber Identity) kennzeichnet den Teilnehmeranschluss gegenüber dem Mobilfunknetz, wenn sich die SIM-Karte anmeldet. Sie beginnt mit dem Länder- und Netzcode des Betreibers, der sie ausgegeben hat. Im Alltag brauchen Sie sie selten, ein Techniker fragt aber womöglich danach, wenn sich ein Gerät nicht im Netz anmeldet. Eine Multi-IMSI-SIM enthält mehr als eine IMSI und kann zwischen ihnen wechseln; das ist einer der Wege, auf denen IoT-SIM-Karten mehrere Netze erreichen.
Die MSISDN ist die Rufnummer, die zur SIM-Karte gehört, im internationalen Format. Auch eine reine IoT-Daten-SIM hat eine, weil SMS sie nutzen: Nimmt ein Tracker oder ein Alarmwählgerät Konfigurationsbefehle per SMS an, ist die MSISDN die Nummer, an die Sie sie senden. Jede ThingSIM unterstützt SMS.
Wie Profile auf eine eUICC kommen, legen Spezifikationen der GSMA fest; siehe eSIM-Standards für IoT erklärt.
Das Portal listet jede SIM-Karte mit ihrer ICCID, ihrem Verbrauch und ihrem Status, und dieselben Kennungen stehen über die API bereit. Jede ThingSIM gibt es als physische Trio-Karte oder als eSIM per QR-Code.
Die Seriennummer der SIM-Karte: meist 19 oder 20 Stellen, beginnend mit 89, auf die Karte gedruckt und vom Gerät auslesbar. Sie kennzeichnet die SIM-Karte selbst und ist die Nummer, mit der Sie sie finden, aktivieren oder pausieren.
Nein. Die ICCID kennzeichnet die SIM-Karte oder das eSIM-Profil; die IMSI kennzeichnet den Teilnehmeranschluss, mit dem sich die SIM-Karte im Mobilfunknetz anmeldet.
Die Rufnummer einer SIM-Karte im internationalen Format. Bei einer reinen IoT-Daten-SIM dient sie für SMS, zum Beispiel, um Konfigurationsbefehle an einen Tracker zu senden.
Die eUICC ist der eingebettete Chip, der herunterladbare SIM-Profile aufnehmen kann; eine eSIM ist das Profil selbst. Im Alltag werden beide Begriffe oft gleichbedeutend verwendet.
Nutzt o2 und Vodafone und wählt jeweils das stärkste Netz am Standort des Geräts. Ist keines der beiden verfügbar, dient Telekom als Ausweichnetz.
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