250 MB
Deutschland Multi-Netz
1,29 €im Monat pro aktiver SIM-Karte, netto
250 MB bestellenKompatibilität mit dem Backend prüfen, Routinedaten und Firmware-Updates abschätzen und die LTE-Verbindung von Ladesäule oder Wallbox vor Ort testen.
Für eine Ladesäule oder Wallbox, die sich mit ihrem Backend verbindet, ist der Tarif Deutschland Multi-Netz mit 250 MB ein guter Ausgangspunkt: 1,29 € pro aktiver SIM-Karte und Monat. Prüfen Sie die Datenangaben des Herstellers, vor allem zu Firmware-Downloads, bevor Sie sich auf ein Datenvolumen festlegen. Die SIM-Karte liefert die Verbindung; welche Nachrichten und Funktionen sie nutzen, bestimmen die Ladestation und ihr Backend.
Klären Sie, ob genau Ihre Ladestation eine separat gelieferte SIM-Karte akzeptiert und ob der Installationsbetrieb die Mobilfunkverbindung selbst einrichten kann. Haben Sie eine Ladestation oder eine Handvoll, ist die Branchenseite Ladestationen der richtige Einstieg.
Fragen Sie den Hersteller, mit welchem Backend die Ladestation verbunden werden soll und wer diese Einstellungen verwaltet. Halten Sie diese Angaben getrennt vom APN der SIM-Karte. Der APN stellt die Mobilfunk-Datenverbindung her; die Ladestation braucht trotzdem die richtige Backend-Konfiguration.
Prüfen Sie vor der Bestellung das unterstützte SIM-Format und die Mobilfunk-Hardware. Eine physische ThingSIM ist eine Trio-Karte in Mini-, Micro- und Nano-Größe. Eine eSIM kommt als QR-Code, sobald die Bestellung bestätigt ist, die Ladestation muss ihre Installation aber unterstützen. Beide Formate kosten einmalig 2,49 € pro SIM-Karte.
Vereinbaren Sie mit dem Installationsbetrieb und dem Backend-Betreiber einen Inbetriebnahmetest. Er soll zeigen, dass das Backend die vorgesehenen Daten der Ladestation erhält, nicht nur, dass die Ladestation Signalbalken anzeigt. Fragen Sie den Hersteller, wie Sie weitere Backend-Funktionen prüfen, auf die Sie sich verlassen.
An öffentlichen Ladesäulen verlangt das Mess- und Eichrecht baumustergeprüfte Zähler, die signierte Messdatensätze erzeugen. Diese Datensätze gehen an das Backend, und Kundinnen und Kunden können sie mit einer Transparenzsoftware prüfen. Die Mobilfunkverbindung überträgt diese Daten nur. Eichrechtskonform sind Zähler und Ladesäule, nicht die SIM-Karte; eine Vorschrift, die eine bestimmte SIM-Karte verlangt, ist uns nicht bekannt.
Seit dem 13. April 2024 gilt außerdem die Verordnung (EU) 2023/1804 über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR). Neu errichtete, öffentlich zugängliche Ladepunkte ab 50 kW müssen danach die Ad-hoc-Zahlung mit Karte über ein Terminal ermöglichen. Nutzt ein solches Terminal dieselbe Mobilfunkverbindung wie die Ladesäule, zählen Sie seinen Verkehr mit und klären Sie seine Anforderungen mit dem Zahlungsdienstleister.
Eine regelmäßige Statusmeldung und ein Firmware-Download sind unterschiedliche Lasten. Besorgen Sie sich nach Möglichkeit Zahlen für beides. Nennt der Hersteller nur den täglichen Routineverkehr, fragen Sie, was bei Wartungen sonst noch herunter- oder hochgeladen wird.
Das folgende Rechenbeispiel nutzt angenommene Werte, um die Rechnung zu zeigen. Es ist keine Verbrauchsangabe für eine bestimmte Ladestation oder ein bestimmtes Backend.
| Verkehr | Beispielrechnung | Daten pro Monat |
|---|---|---|
| Routineverkehr zum Backend | 3 MB pro Tag × 30 Tage | 90 MB |
| Sonstiger Wartungsverkehr | Angenommene Monatsmenge | 20 MB |
| Ein Firmware-Download | Angenommene Dateigröße | 100 MB |
| Summe | 90 MB + 20 MB + 100 MB | 210 MB |
Ein Tarif mit 250 MB deckt dieses Beispiel mit 40 MB Reserve ab. Ist die Firmware-Datei stattdessen 200 MB groß, steigt die Summe auf 310 MB und passt nicht mehr. Wählen Sie mit Ihren eigenen Zahlen aus 50 MB, 250 MB, 1 GB und 5 GB.
Rechnen Sie damit, dass sich Inbetriebnahme und Normalbetrieb unterscheiden. Betrachten Sie das erste Update getrennt von einer gewöhnlichen Betriebswoche. Wie Sie Annahmen durch gemessene Werte ersetzen, zeigt wie viel Datenvolumen ein Gerät braucht.
Aktivieren Sie die SIM-Karte im ThingSIM-Portal, wenn der Installationsbetrieb testbereit ist. Die Abrechnung beginnt an diesem Tag oder 30 Tage nach dem Versand, falls die SIM-Karte bis dahin nicht aktiviert ist; SIM-Karten kommen inaktiv an. Tragen Sie den bei der SIM-Karte angezeigten APN in die unterstützten Mobilfunkeinstellungen der Ladestation ein und speichern Sie die Konfiguration nach Anleitung des Herstellers.
Führen Sie den vereinbarten Backend-Test mit der Ladestation in ihrem endgültigen Gehäuse und an ihrer endgültigen Position durch. Notieren Sie SIM-Kennung, Kennung der Ladestation und Testergebnis. Das vermeidet später Verwechslungen, wenn zwei Ladepunkte an derselben Adresse unterschiedliche SIM-Karten haben, etwa mehrere Wallboxen auf einem Firmenparkplatz.
Der Tarif Deutschland Multi-Netz nutzt o2 und Vodafone und bucht sich jeweils ins stärkste Netz am Standort des Geräts ein. Gerade in Tiefgaragen und hinter Betonwänden lohnt es sich trotzdem, die installierte Technik vor Ort zu testen, statt sich auf die Netzauswahl allein zu verlassen.
Jede SIM-Karte erhält kostenlos eine private IP-Adresse. Diese Verbindung kann keine unaufgeforderten eingehenden Verbindungen annehmen. Fragen Sie den Backend-Betreiber, ob die Ladestation die benötigte Verbindung selbst aufbaut oder ob das Konzept eingehenden Zugriff voraussetzt.
Für Betreiber mit einem festgelegten Netzkonzept gibt es als Zusatzleistungen einen privaten APN, ein IPsec-VPN und eine Cloud-Anbindung. Besprechen Sie den benötigten Verbindungsweg, bevor Sie eines davon wählen. Eine kleine Ladeinfrastruktur braucht nicht automatisch ein privates Netz, nur weil sie ein Backend nutzt.
Eine feste öffentliche IP-Adresse ist eine weitere Möglichkeit für eingehenden Zugriff, für 9,49 € im Monat pro SIM-Karte. Sie ist direkt aus dem Internet erreichbar, und die Absicherung des Geräts liegt beim Kunden. Der Ratgeber feste IP, privater APN oder VPN hilft bei der Unterscheidung.
Jemand sollte vor einem geplanten Firmware-Update das Portal prüfen und den Verbrauch danach kontrollieren. Ist das Datenvolumen erreicht, pausiert die SIM-Karte, statt Mehrkosten zu verursachen. Sie können sofort upgraden und zahlen für den Rest des Monats nur die Differenz, oder Sie warten bis zum Zurücksetzen.
Das Portal zeigt den Verbrauch und erlaubt Tarifwechsel; dieselben Funktionen gibt es über die API. Bis zu 25 SIM-Karten bestellen Sie per Bestellanfrage, für größere Projekte gibt es die Anfrage für Flotten. Bei ein oder zwei Ladestationen genügen oft ein sauberes Protokoll und ein regelmäßiger Blick auf den Verbrauch.
Nein. Klären Sie zuerst das Verbindungskonzept des Backends. Unaufgeforderter eingehender Zugriff braucht eine feste öffentliche IP-Adresse oder ein privates Netz.
Das hängt von der Downloadgröße und dem übrigen Verkehr in diesem Monat ab. Rechnen Sie das erwartete Update zum Routineverbrauch hinzu, bevor Sie das Datenvolumen wählen.
Eichrechtskonform sind Zähler und Ladesäule, nicht die SIM-Karte. Die SIM-Karte überträgt die signierten Messdaten nur an das Backend; eine Vorschrift, die eine bestimmte SIM-Karte verlangt, ist uns nicht bekannt.
Die SIM-Karte liefert die Mobilfunkverbindung. Zugang zum Backend, Einstellungen und Inbetriebnahme klären Sie mit dem Hersteller oder dem Backend-Betreiber.
Nutzt o2 und Vodafone und wählt jeweils das stärkste Netz am Standort des Geräts. Ist keines der beiden verfügbar, dient Telekom als Ausweichnetz.
Über diesen TarifDeutschland Multi-Netz
1,29 €im Monat pro aktiver SIM-Karte, netto
250 MB bestellen